Kontakt   |   Impressum
30. September 2009

… und erfolgreich! Mit einem tollen Team aus Eltern, Kindern, Großvater, Photografen, Assistenten und Stylistin haben wir einen Tag am Starnberger See verbracht und wunderbare 216 Photos gemacht! Ich konnte es kaum fassen – am 24. September konnten wir alle noch ins Wasser gehen und wurden in der Sonne auch recht schnell wieder trocken. Wir in Bayern sagen zu solchen Tagen “G`schenkte Tag`” – geschenkte Tage, mit denen man eigentlich gar nicht mehr gerechnet hatte.

kinderland 7834

Vorab hatte ich mir so meine Gedanken gemacht, welche Themen denn ganz besonders wichtig sind. Da mir mehr Themen eingefallen sind als wir Zeit (und Geld :-) ) hatten, musste ich mich auf einige wenige beschränken – also schöne Bilder mit dem Großvater, Aufnahmen mit der ganzen Familie im Freien und —– irgendwas mit Hund. Leider konnten wir vorab keinen Hund auftreiben (wir Marketing-Leute haben meist pflegeleichtere Tiere – ich selbst hab z.B. ein Aquarium…) – allerdings kam uns der Zufall in Gestalt von Bobby und seinem Frauchen zu Hilfe. Der Golden Retriever hat mit unserer Familie gespielt als hätte er nie etwas anderes getan – und sein Frauchen war stolz, dass ihr Hund so quasi der “Kinderland-Hund” wird.

kinderland 7647

Eine neue Runde Shooting gibt es dann im Januar – Kinderland-WinterKinder!

25. August 2009

Heute möchte ich mal auf eine andere Problematik des Elternseins eingehen: Das Auto fahren.

Mit meiner Familie irgendwo hinzukommen ist, wie ich im letzten Eintrag schon beschrieben habe, eine wirklich große logistische Herausforderung. Innerhalb von München ist das weniger ein Problem. Hier bevorzuge ich sowieso meistens die öffentlichen Verkehrsmittel, aber oft genug geht es nicht anders. Denn wenn die Natur oder die Verwandschaft ruft, ist mit Kind das Auto einfach die bequemere Alternative.

Ich fahre einen 11 Jahre alten Subaru Impreza, “Tante Paula” genannt. (Ja – mein Auto hat einen Namen und ich steh dazu) Nicht gerade das, was man sich unter einer modernen Familienkutsche vorstellt. Aber  “Tante Paula” hat sich bisher eigentlich ganz wacker geschlagen und Kinderwagen, Taschen und nicht zuletzt der Maxi-Cosi samt Kind ließen sich immer irgendwie unterbringen. Nur der Airbag lässt sich vorne leider nicht ausschalten, so dass David immer auf der Rückbank Platz nehmen muss. Aber das machen Kanzler, Manager und Popstars ja auch und haben damit keine Probleme.

Sind dann alle im Auto verstaut und man hat die ersten 1-100m hinter sich gebracht, stellt David fest, dass er ja ganz alleine auf der Rückbank sitzt und findet die Autofahrt plötzlich nicht mehr so aufregend oder einschläfernd (je nachdem) wie noch vor ein paar Wochen. Trotz unseres extra gekauften Kinderspiegels fürs Auto, in dem wir ihn und er uns sehen kann (sehr empfehlenswert!!!), lässt er sich dann oft nicht mehr beruhigen und einer von uns quetscht sich zu Ihm auf die Rückbank.

Noch besser wird das Ganze, wenn man alleine unterwegs ist und man an jeder Raststätte stoppen muss, um Ihn wieder zum Schlafen zu bringen oder den Schnuller zu geben. So werden aus einer halben Stunde geplanter Fahrzeit gerne auch mal 1,5 Stunden.

Bei einer Fahrt an den Tegernsee am Wochenende habe ich jedoch festgestellt, dass wir nicht alleine mit diesem Problem sind. Bei einem der traditionellen Ich-geh-hinter-zu-ihm-Stopps an einer Raststätte sah ich Scharen von holländischen, österreichischen und deutschen Familien die ebenfalls Ihre Kinder auf der Rückbank zu beruhigen versuchten. ( Na gut,es waren genau 3 Familien)

Jetzt meine Fragen an euch: Wie geht es euch dabei? Wie machen das die Familien, die eine 35h Autofahrt in den Urlaub problemlos überstehen?  Habt ihr irgendwelche sinnvollen Tipps?

Unser Nachmittag am Tegernsee war dann auch wirklich schön und der Kleine bester Laune, wie das Bild beweist.

Wenn nur die Autofahrt nicht wäre.

Ich wünsch euch eine gute Woche.

Davids erste Bootsfahrt

Davids erste Bootsfahrt

25. August 2009

Mit einer Kollegin besuche ich kommende Woche einen Freizeitpark, der sich mit dem Thema “Nutz-Hanf” beschäftigt – und als besonderes Extra: der Park liegt in einem überdimensionalen Hanffeld. Dieser Park möchte sich mit uns unterhalten, inwieweit es Anknüpfungspunkte mit Kinderland Bayern gibt.
Was sagen Familien denn zu dem Thema? Welche Assoziationen haben Eltern mit Kindern denn, wenn ein Ausflug in einen Hanf-Freizeitpark vorgeschlagen wird? Wer sich einem Kommentar ein genaueres Bild machen möchte, klickt einfach auf das Blatt. Ich freue mich auf viele Meinungen!

Hanf Kopie

18. August 2009

Endlich hat sich der Sommer 2009 von seiner schönsten Seite gezeigt und sich am Wochenende mit durchgehend Sonnenschein präsentiert.
Das bedeutete für uns raus an die frische Luft.

Da unser Kleiner das Wasser liebt, suchen wir dafür natürlich Orte an denen er seinem Lieblingselement näher sein kann. Normalerweise ist unser angestammtes Revier der Flaucher in München, wo ich inzwischen bedingt durch unzählbare Kinderwagenspaziergänge von mir behaupten kann jeden Stein beim Vor- und auch beim Nachnamen zu kennen.
Abwechslung muss sein und wir entschieden uns am Sonntag David etwas von der großen weiten Welt zu zeigen, packten das Auto (mit Kind gerät dieser Vorgang zu einer so aufwendigen Prozedur, so dass ich mich jedes Mal ärgere nicht doch Logistik studiert zu haben) und fuhren zum Starnberger See.
Die ersten Staus auf der Garmischer Autobahn zeigten mir, dass ich anscheinend nicht der einzige Münchner gewesen bin, der diese außergewöhnliche Idee hatte. “Die fahren eh alle zu den Badegebieten im nördlichen Teil des Sees”, beruhigte ich meine Frau. Ich hab da immer noch meinen cleveren Geheimtipp, das Erholungsgebiet Ambach am südlichen Ende des Sees. Die etwas längere Anreise nehme ich gern in Kauf, um dafür idylissche Ruhe vor Alpenpanorama mit meiner Familie genießen zu können.

Ein wegen Überfüllung geschlossener Parkplatz und eine mehrere hundert Meter lange Autoschlange, die um Einlass begehrte, machte mir relativ schnell klar, dass mein genialer Geheimtipp sich inzwischen rumgesprochen hatte. (Gut ich war dort auch noch nie an einem Sonntag in den Sommerferien).
Es folgten eine halbe Stunde Warten im heißen Auto, Parkplatzsuche und eine die ganze Zeit quängelnder Sohn bis wir ein gemütliches nicht-zuviel Sonne-aber-auch bloß-nicht-zuviel-Schatten-Plätzchen (auch so eine Wissenschaft für sich mit Familie) gefunden hatten.
Der erfrischende See, die quietschvergnügten Stunden mit David und ein romantisches Picknick beim Sonnenuntergang entschädigten uns für den Anreisestress und wir hatten noch einen richtig schönen Sonntag.
Nur einen neuen Geheimtipp für den Starnberger See muss ich mir jetzt suchen. Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen?

Ich wünsch euch eine schöne sonnige Woche.

Das Erholungsgebiet Ambach, wie ich es eigentlich kenne.

Das Erholungsgebiet Ambach, wie ich es eigentlich kenne.

13. August 2009

Schade – ich hatte mich wirklich auf unseren Kinderfototermin (auf marketingdeutsch “Shooting”) gefreut. Leider hat genau an diesem Tag gaar nichts geklappt. Die Kinder hatten keine Lust, das Wasser im Bach war den kleinen Füssen zu kalt, die Steine haben ganz arg gepiekt und der Hund wollte nicht richtig mit ihnen tollen…Also haben wir nur ein paar verzeinzelte Aufnahmen auf dem Spielplatz machen können.

kdl_sides_08

Und was war mit dem Kamin? Der “Hauptdarsteller” meiner so schön vorgestellten Familienszene im Wohnzimmer mit Kaminfeuer im Hintergrund hat wegen der Wetterbedingungen im wahrsten Sinne des Wortes nicht “mitgezogen” – der atmosphärische Druck hat nicht zugelassen, dass der Rauch aus dem Schornstein abzieht. Selbiger hat dann den Weg in den Raum hineingefunden, was ein Fortführen der Fotoarbeiten nicht ermöglicht hat. Also wird diese Szene bei kühlerem Wetter wiederholt.

Naja, eigentlich wird der komplette Fototermin wiederholt.  Ich hoffe, dass Kinder, Hunde und Kamin beim nächsten Mal einfach mehr Lust auf Kinderland Bayern haben!

kdl_sides_14___BLOG