Zum Start dieser Woche möchte ich von einem Erlebnis an diesem Wochende berichten, das für mich ein Musterbeispiel in Sachen Kinder- bzw. Babyfreundlichkeit ist:
Wir haben zum ersten Mal seit der Geburt von David wieder unserem Lieblingsitaliener in München einen Besuch abgestattet. (Der Name wird nicht genannt, da ich hier keine Schleichwerbung betreiben will.) Als wir mit unserem Kleinen die Tür betreten haben, wurden wir gleich freudig von der Wirtin begrüßt und uns ein Tisch mit Sitzbank zugewiesen, auf der wir unsere Babywippe abstellen konnten.
Daraufhin begann die Wirtin ,ohne das wir etwas gesagt hätten, auf dem vornehm eingedeckten Tisch einen Aktionsradius für David zu schaffen und die Dekoration umzubauen. Das war auch sehr gut so, denn Tische mitsamt Gedeck und Deko abzuräumen ist eins von seinen neuen Lieblingshobbies. Nachdem wir bestellt hatten, wurde uns eine nagelneue Packung Bierfilzl gebracht mit denen der Kleine spielen kann. David hatte eh schon die ganze Zeit gierig auf die alten Bierfilzl geschielt, denn was ist das eigens von uns mitgebrachte Spielzeugset gegen so eine wunderbar runde und anlutschbare Pappscheibe. Während des Essens bekam er dann ebenfalls unaufgefordert noch seinen eigenen kleinen Brotkorb mit ein paar Brotrandstücken auf denen er nach Herzenslust rumkauen konnte.
Man muss dazu sagen, dass das Restaurant gut gefüllt war und die Bedienungen eigentlich alle im Stress gewesen sind. Trotzdem hat man sich für uns Zeit genommen und durch diese kleinen Aufmerksamkeiten den Besuch für uns perfekt gemacht. Bei vielen Kinderlandpartnern ist so ein Service natürlich eh selbstverständlich. Mir ist nur einmal wieder aufgefallen, wie wichtig neben dem Erfüllen aller kinderfreundlichen Qualitätskriterien diese kleinen Dinge sind, die das Wort Kinderfreundlichkeit mit Leben füllen und einen Restaurant oder Hotelbesuch für eine Familie unvergesslich machen.
Eine gute Woche
Euer Fabian



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