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Alle Artikel in der Kategorie 'Eltern-Dasein'
14. Dezember 2009

Zum Start dieser Woche möchte ich von einem Erlebnis an diesem Wochende berichten, das für mich ein Musterbeispiel in Sachen Kinder- bzw. Babyfreundlichkeit ist:

Wir haben zum ersten Mal seit der Geburt von David wieder unserem Lieblingsitaliener in München einen Besuch abgestattet. (Der Name wird nicht genannt, da ich hier keine Schleichwerbung betreiben will.) Als wir mit unserem Kleinen die Tür betreten haben, wurden wir gleich freudig von der Wirtin begrüßt und uns ein Tisch mit Sitzbank zugewiesen, auf der wir unsere Babywippe abstellen konnten.

Daraufhin begann die Wirtin ,ohne das wir etwas gesagt hätten, auf dem vornehm eingedeckten Tisch einen Aktionsradius für David zu schaffen und die Dekoration umzubauen. Das war auch sehr gut so, denn Tische mitsamt Gedeck und Deko abzuräumen ist eins von seinen neuen Lieblingshobbies. Nachdem wir bestellt hatten, wurde uns eine nagelneue Packung Bierfilzl gebracht mit denen der Kleine spielen kann. David hatte eh schon die ganze Zeit gierig auf die alten Bierfilzl geschielt, denn was ist das eigens von uns mitgebrachte Spielzeugset gegen so eine wunderbar runde und anlutschbare Pappscheibe. Während des Essens bekam er dann ebenfalls unaufgefordert noch seinen eigenen kleinen Brotkorb mit ein paar Brotrandstücken auf denen er nach Herzenslust rumkauen konnte.

Man muss dazu sagen, dass das Restaurant gut gefüllt war und die Bedienungen eigentlich alle im Stress gewesen sind. Trotzdem hat man sich für uns Zeit genommen und durch diese kleinen Aufmerksamkeiten den Besuch für uns perfekt gemacht. Bei vielen Kinderlandpartnern ist so ein Service natürlich eh selbstverständlich. Mir ist nur einmal wieder aufgefallen, wie wichtig neben dem Erfüllen aller kinderfreundlichen Qualitätskriterien diese kleinen Dinge sind, die das Wort Kinderfreundlichkeit mit Leben füllen und einen Restaurant oder Hotelbesuch für eine Familie unvergesslich machen.

Eine gute Woche

Euer Fabian

25. November 2009

Entschuldigung – Ich bin in letzter Zeit nicht wirklich dazugekommen zu schreiben, aber unsere kirchliche Hochzeit, die Flitterwochen und die ersten Zähne haben mich doch sehr in Beschlag genommen. (Dazu mehr im nächsten Eintrag)

Nun ist David schon 6 Monate alt und ich ziehe so eine Art Bilanz meines ersten halben Jahres als Vater. Die Aufregung der ersten Monate hat sich gelegt und inzwischen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie mein Leben ohne den Kleinen eigentlich ausgesehen hat.

Als Kassenwart unseres kleinen Familienunternehmens ist es natürlich auch meine Pflicht zu analysieren, welche Investitionen in die Abteilung Baby sich gelohnt haben und welche vollkommen nutzlos waren. Man muss dazu sagen, dass wir die wichtigsten Dinge von unseren Familien und Freunden zur Verfügung gestellt bekommen haben. Großinvestitionen, außer dem Wickeltisch, blieben uns bisher zum Glück erspart.

Hier die jeweiligen Top 2 der nutzlosen und nützlichen Anschaffungen.

 Vor der Geburt als lebensnotwendig angesehen im Endeffekt aber unnötig waren:

-  die Babybadewanne ( Er badete von Anfang an eh lieber in der richtigen Badewanne; das Ding wurde ziemlich schnell zu klein und stand die meiste Zeit  sperrig in der Wohnung rum.)

- der Windeleimer zum Befestigen am Wickeltisch (Wegen des angenehmen Geruchs landen alle Windeln sofort in einem verschließbaren Mülleimer auf dem Balkon)

 

Eigentlich als Schwachsinn abgetan (meistens von mir) und positiv überrascht haben :

- der Babyrückspiegel fürs Auto (gibt ein gutes Gefühl beim Fahren den Kleinen auf der Rückbank immer im Blick zu haben)

Der Babyspiegel

- die Babyhängematte ( er liebt Sie und kann sich darin wunderbar entspannen, vor allem im Sommer mit der Mama auf dem Balkon)

Die Hängematte

 

Wie ging es euch, was waren eure größten Fehlinvestitionen und Überraschungen ?

18. August 2009

Endlich hat sich der Sommer 2009 von seiner schönsten Seite gezeigt und sich am Wochenende mit durchgehend Sonnenschein präsentiert.
Das bedeutete für uns raus an die frische Luft.

Da unser Kleiner das Wasser liebt, suchen wir dafür natürlich Orte an denen er seinem Lieblingselement näher sein kann. Normalerweise ist unser angestammtes Revier der Flaucher in München, wo ich inzwischen bedingt durch unzählbare Kinderwagenspaziergänge von mir behaupten kann jeden Stein beim Vor- und auch beim Nachnamen zu kennen.
Abwechslung muss sein und wir entschieden uns am Sonntag David etwas von der großen weiten Welt zu zeigen, packten das Auto (mit Kind gerät dieser Vorgang zu einer so aufwendigen Prozedur, so dass ich mich jedes Mal ärgere nicht doch Logistik studiert zu haben) und fuhren zum Starnberger See.
Die ersten Staus auf der Garmischer Autobahn zeigten mir, dass ich anscheinend nicht der einzige Münchner gewesen bin, der diese außergewöhnliche Idee hatte. “Die fahren eh alle zu den Badegebieten im nördlichen Teil des Sees”, beruhigte ich meine Frau. Ich hab da immer noch meinen cleveren Geheimtipp, das Erholungsgebiet Ambach am südlichen Ende des Sees. Die etwas längere Anreise nehme ich gern in Kauf, um dafür idylissche Ruhe vor Alpenpanorama mit meiner Familie genießen zu können.

Ein wegen Überfüllung geschlossener Parkplatz und eine mehrere hundert Meter lange Autoschlange, die um Einlass begehrte, machte mir relativ schnell klar, dass mein genialer Geheimtipp sich inzwischen rumgesprochen hatte. (Gut ich war dort auch noch nie an einem Sonntag in den Sommerferien).
Es folgten eine halbe Stunde Warten im heißen Auto, Parkplatzsuche und eine die ganze Zeit quängelnder Sohn bis wir ein gemütliches nicht-zuviel Sonne-aber-auch bloß-nicht-zuviel-Schatten-Plätzchen (auch so eine Wissenschaft für sich mit Familie) gefunden hatten.
Der erfrischende See, die quietschvergnügten Stunden mit David und ein romantisches Picknick beim Sonnenuntergang entschädigten uns für den Anreisestress und wir hatten noch einen richtig schönen Sonntag.
Nur einen neuen Geheimtipp für den Starnberger See muss ich mir jetzt suchen. Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen?

Ich wünsch euch eine schöne sonnige Woche.

Das Erholungsgebiet Ambach, wie ich es eigentlich kenne.

Das Erholungsgebiet Ambach, wie ich es eigentlich kenne.