Kontakt   |   Impressum
25. August 2009

Heute möchte ich mal auf eine andere Problematik des Elternseins eingehen: Das Auto fahren.

Mit meiner Familie irgendwo hinzukommen ist, wie ich im letzten Eintrag schon beschrieben habe, eine wirklich große logistische Herausforderung. Innerhalb von München ist das weniger ein Problem. Hier bevorzuge ich sowieso meistens die öffentlichen Verkehrsmittel, aber oft genug geht es nicht anders. Denn wenn die Natur oder die Verwandschaft ruft, ist mit Kind das Auto einfach die bequemere Alternative.

Ich fahre einen 11 Jahre alten Subaru Impreza, “Tante Paula” genannt. (Ja – mein Auto hat einen Namen und ich steh dazu) Nicht gerade das, was man sich unter einer modernen Familienkutsche vorstellt. Aber  “Tante Paula” hat sich bisher eigentlich ganz wacker geschlagen und Kinderwagen, Taschen und nicht zuletzt der Maxi-Cosi samt Kind ließen sich immer irgendwie unterbringen. Nur der Airbag lässt sich vorne leider nicht ausschalten, so dass David immer auf der Rückbank Platz nehmen muss. Aber das machen Kanzler, Manager und Popstars ja auch und haben damit keine Probleme.

Sind dann alle im Auto verstaut und man hat die ersten 1-100m hinter sich gebracht, stellt David fest, dass er ja ganz alleine auf der Rückbank sitzt und findet die Autofahrt plötzlich nicht mehr so aufregend oder einschläfernd (je nachdem) wie noch vor ein paar Wochen. Trotz unseres extra gekauften Kinderspiegels fürs Auto, in dem wir ihn und er uns sehen kann (sehr empfehlenswert!!!), lässt er sich dann oft nicht mehr beruhigen und einer von uns quetscht sich zu Ihm auf die Rückbank.

Noch besser wird das Ganze, wenn man alleine unterwegs ist und man an jeder Raststätte stoppen muss, um Ihn wieder zum Schlafen zu bringen oder den Schnuller zu geben. So werden aus einer halben Stunde geplanter Fahrzeit gerne auch mal 1,5 Stunden.

Bei einer Fahrt an den Tegernsee am Wochenende habe ich jedoch festgestellt, dass wir nicht alleine mit diesem Problem sind. Bei einem der traditionellen Ich-geh-hinter-zu-ihm-Stopps an einer Raststätte sah ich Scharen von holländischen, österreichischen und deutschen Familien die ebenfalls Ihre Kinder auf der Rückbank zu beruhigen versuchten. ( Na gut,es waren genau 3 Familien)

Jetzt meine Fragen an euch: Wie geht es euch dabei? Wie machen das die Familien, die eine 35h Autofahrt in den Urlaub problemlos überstehen?  Habt ihr irgendwelche sinnvollen Tipps?

Unser Nachmittag am Tegernsee war dann auch wirklich schön und der Kleine bester Laune, wie das Bild beweist.

Wenn nur die Autofahrt nicht wäre.

Ich wünsch euch eine gute Woche.

Davids erste Bootsfahrt

Davids erste Bootsfahrt

25. August 2009

Mit einer Kollegin besuche ich kommende Woche einen Freizeitpark, der sich mit dem Thema “Nutz-Hanf” beschäftigt – und als besonderes Extra: der Park liegt in einem überdimensionalen Hanffeld. Dieser Park möchte sich mit uns unterhalten, inwieweit es Anknüpfungspunkte mit Kinderland Bayern gibt.
Was sagen Familien denn zu dem Thema? Welche Assoziationen haben Eltern mit Kindern denn, wenn ein Ausflug in einen Hanf-Freizeitpark vorgeschlagen wird? Wer sich einem Kommentar ein genaueres Bild machen möchte, klickt einfach auf das Blatt. Ich freue mich auf viele Meinungen!

Hanf Kopie

18. August 2009

Endlich hat sich der Sommer 2009 von seiner schönsten Seite gezeigt und sich am Wochenende mit durchgehend Sonnenschein präsentiert.
Das bedeutete für uns raus an die frische Luft.

Da unser Kleiner das Wasser liebt, suchen wir dafür natürlich Orte an denen er seinem Lieblingselement näher sein kann. Normalerweise ist unser angestammtes Revier der Flaucher in München, wo ich inzwischen bedingt durch unzählbare Kinderwagenspaziergänge von mir behaupten kann jeden Stein beim Vor- und auch beim Nachnamen zu kennen.
Abwechslung muss sein und wir entschieden uns am Sonntag David etwas von der großen weiten Welt zu zeigen, packten das Auto (mit Kind gerät dieser Vorgang zu einer so aufwendigen Prozedur, so dass ich mich jedes Mal ärgere nicht doch Logistik studiert zu haben) und fuhren zum Starnberger See.
Die ersten Staus auf der Garmischer Autobahn zeigten mir, dass ich anscheinend nicht der einzige Münchner gewesen bin, der diese außergewöhnliche Idee hatte. “Die fahren eh alle zu den Badegebieten im nördlichen Teil des Sees”, beruhigte ich meine Frau. Ich hab da immer noch meinen cleveren Geheimtipp, das Erholungsgebiet Ambach am südlichen Ende des Sees. Die etwas längere Anreise nehme ich gern in Kauf, um dafür idylissche Ruhe vor Alpenpanorama mit meiner Familie genießen zu können.

Ein wegen Überfüllung geschlossener Parkplatz und eine mehrere hundert Meter lange Autoschlange, die um Einlass begehrte, machte mir relativ schnell klar, dass mein genialer Geheimtipp sich inzwischen rumgesprochen hatte. (Gut ich war dort auch noch nie an einem Sonntag in den Sommerferien).
Es folgten eine halbe Stunde Warten im heißen Auto, Parkplatzsuche und eine die ganze Zeit quängelnder Sohn bis wir ein gemütliches nicht-zuviel Sonne-aber-auch bloß-nicht-zuviel-Schatten-Plätzchen (auch so eine Wissenschaft für sich mit Familie) gefunden hatten.
Der erfrischende See, die quietschvergnügten Stunden mit David und ein romantisches Picknick beim Sonnenuntergang entschädigten uns für den Anreisestress und wir hatten noch einen richtig schönen Sonntag.
Nur einen neuen Geheimtipp für den Starnberger See muss ich mir jetzt suchen. Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen?

Ich wünsch euch eine schöne sonnige Woche.

Das Erholungsgebiet Ambach, wie ich es eigentlich kenne.

Das Erholungsgebiet Ambach, wie ich es eigentlich kenne.

13. August 2009

Schade – ich hatte mich wirklich auf unseren Kinderfototermin (auf marketingdeutsch “Shooting”) gefreut. Leider hat genau an diesem Tag gaar nichts geklappt. Die Kinder hatten keine Lust, das Wasser im Bach war den kleinen Füssen zu kalt, die Steine haben ganz arg gepiekt und der Hund wollte nicht richtig mit ihnen tollen…Also haben wir nur ein paar verzeinzelte Aufnahmen auf dem Spielplatz machen können.

kdl_sides_08

Und was war mit dem Kamin? Der “Hauptdarsteller” meiner so schön vorgestellten Familienszene im Wohnzimmer mit Kaminfeuer im Hintergrund hat wegen der Wetterbedingungen im wahrsten Sinne des Wortes nicht “mitgezogen” – der atmosphärische Druck hat nicht zugelassen, dass der Rauch aus dem Schornstein abzieht. Selbiger hat dann den Weg in den Raum hineingefunden, was ein Fortführen der Fotoarbeiten nicht ermöglicht hat. Also wird diese Szene bei kühlerem Wetter wiederholt.

Naja, eigentlich wird der komplette Fototermin wiederholt.  Ich hoffe, dass Kinder, Hunde und Kamin beim nächsten Mal einfach mehr Lust auf Kinderland Bayern haben!

kdl_sides_14___BLOG

12. August 2009

Auch ich freue mich, dass das Projekt Kinderland®-Blog endlich Wirklichkeit geworden ist und ich meinen ersten Eintrag schreiben darf.

Um mich kurz vorzustellen: Mein Name ist Fabian, ich bin 27 Jahre alt und arbeite ebenfalls für das Kinderland® Bayern Team.
Da ich mich ja jeden Tag beruflich mit den Urlaubs- und sonstigen Bedürfnissen von Kindern und Familien beschäftige, habe ich mir im Mai dieses Jahr zum besseren Anschauungsunterricht mein eigenes Kind zugelegt. OK ich gebs zu, meine Arbeit war nicht der Hauptgrund für diese Entscheidung.

Auf alle Fälle ist der kleine David inzwischen 3 Monate alt, hat mich total verzaubert und mein Leben bereits auf den Kopf gestellt.

In meinem Blog würde ich gerne von meinen Freizeiterlebnissen mit dem Kleinen berichten, mit Euch Erfahrungen austauschen und als bloggender Vater auch mal die Männeransichten in dem von Mütterblogs dominierten World Wide Web verbreiten.

Anbei hänge ich euch noch eines der vorzeigbaren Vater-Sohn Bilder, bei dem beide mal halbwegs normal in Richtung Kamera schauen.

Fabian und David

David auf seiner ersten Hochzeit

 

Ich wünsch euch eine schöne Woche.