Gut, jetzt weiß ich auch, warum uns niemand mehr Tipps zum Thema “Rodeln” geben kann – es gibt im Handel wohl keine Schlitten mehr! Sagt zumindest meine Kollegin, die für Ihren Neffen einen kaufen wollte. Ich kenne da Alternativen: Hosenboden, Plastiktüte, Backbleche, Reifen… Ach ja, meine Kollegin hat aus der Not heraus eine alte Babybadewanne umfunktioniert. Also Ihr seht, man kann auch ohne Schlitten roden!!
Endlich hat der Winter auch Bayern erreicht – leider nicht,
solange ich Urlaub hatte, sondern erst an meinem
ersten Arbeitstag. Aber wie sollte es auch anders sein. Dabei hatte ich mich wirklich auf ein paar Rodelpartien gefreut – aber mit etwas Glück hält der Schnee noch bis zum Wochenende… Wer es auch kaum noch aushält – wir haben ein paar Tipps, wo man mit Kindern oder weniger geübten Familienmitgliedern (die Kleinen sind da ja meistens die Schnellsten, mal ganz abgesehen von uns ängstlicheren Erwachsenen…) Pistengaudi auch ohne Tageskarte und Skier erleben kann! Rodeln in Bayern.
Wer weitere Tipps hat – wir freuen uns darauf!
Wir vom Kinderland-Blog wünschen allen unseren Lesern Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein sicherlich wunderbares und aufregendes Jahr 2010!
Zum Start dieser Woche möchte ich von einem Erlebnis an diesem Wochende berichten, das für mich ein Musterbeispiel in Sachen Kinder- bzw. Babyfreundlichkeit ist:
Wir haben zum ersten Mal seit der Geburt von David wieder unserem Lieblingsitaliener in München einen Besuch abgestattet. (Der Name wird nicht genannt, da ich hier keine Schleichwerbung betreiben will.) Als wir mit unserem Kleinen die Tür betreten haben, wurden wir gleich freudig von der Wirtin begrüßt und uns ein Tisch mit Sitzbank zugewiesen, auf der wir unsere Babywippe abstellen konnten.
Daraufhin begann die Wirtin ,ohne das wir etwas gesagt hätten, auf dem vornehm eingedeckten Tisch einen Aktionsradius für David zu schaffen und die Dekoration umzubauen. Das war auch sehr gut so, denn Tische mitsamt Gedeck und Deko abzuräumen ist eins von seinen neuen Lieblingshobbies. Nachdem wir bestellt hatten, wurde uns eine nagelneue Packung Bierfilzl gebracht mit denen der Kleine spielen kann. David hatte eh schon die ganze Zeit gierig auf die alten Bierfilzl geschielt, denn was ist das eigens von uns mitgebrachte Spielzeugset gegen so eine wunderbar runde und anlutschbare Pappscheibe. Während des Essens bekam er dann ebenfalls unaufgefordert noch seinen eigenen kleinen Brotkorb mit ein paar Brotrandstücken auf denen er nach Herzenslust rumkauen konnte.
Man muss dazu sagen, dass das Restaurant gut gefüllt war und die Bedienungen eigentlich alle im Stress gewesen sind. Trotzdem hat man sich für uns Zeit genommen und durch diese kleinen Aufmerksamkeiten den Besuch für uns perfekt gemacht. Bei vielen Kinderlandpartnern ist so ein Service natürlich eh selbstverständlich. Mir ist nur einmal wieder aufgefallen, wie wichtig neben dem Erfüllen aller kinderfreundlichen Qualitätskriterien diese kleinen Dinge sind, die das Wort Kinderfreundlichkeit mit Leben füllen und einen Restaurant oder Hotelbesuch für eine Familie unvergesslich machen.
Eine gute Woche
Euer Fabian
Letzte Kommentare